Nein zu einer neuen Familienstrafe

Nein zu einer neuen Familienstrafe

Abstimmung zur Individualbesteuerung vom 8. März 2026

Das Parlament möchte Ehepaare neu einzeln statt als wirtschaftliche Einheit besteuern. Die Folgen sind Tausende Franken höhere Steuern für Paare mit ungleichem Einkommen. Die EVP sagt Nein zu dieser unfairen Familienstrafe.

Die EVP lehnt die Individualbesteuerung ab. Die Heiratsstrafe würde durch eine neue Familienstrafe für Ehepaare mit ungleichen Einkommen ersetzt. Zudem würde die Umsetzung einen enorm hohen administrativen Aufwand mit hunderten neuen Stellen zusätzlich aufblähen.

Mit der bereits eingereichten Initiative «Ja zu fairen Steuern» steht eine familienfreundliche und faire Lösung bereit. 

Das spricht dagegen:

  • Familien werden geschwächt
    Die Reform ignoriert die Ehe als Lebens-und Wirtschaftsgemeinschaft und bestraft einzelne Familienkonstellationen
  • Mittelstand zahlt drauf
    Einverdienerpaare und Teilzeitfamilien verlieren jährlich Tausende Franken. Gewinner sind Doppelverdiener mit sehr hohen Einkommen
  • Bürokratiemonster

Die Reform führt zu 1,7 Mio. zusätzliche Steuererklärungen, teuren IT-Umbauten und mehr Verwaltungsaufwand in allen Kantonen. Ehepaare müssen Vermögen kompliziert aufteilen und Steuererklärungen doppelt ausfüllen

  • Bessere Alternative verfügbar
    In einigen Kantonen bewährte Lösungen wie Splitting oder die «Ja zu fairen Steuern»- Initiative (Mitte /EVP) beseitigen die Heiratsstrafe ohne neue Diskriminierung

 

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www.evppev.ch/abstimmungen/abstimmungen/naechste-abstimmungen/bundesgesetz-ueber-die-individualbesteuerung